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Der barmherzige Samariter – die Spielanleitung

Anleitung zu unserem Spiel Der barmherzige Samariter: Steuerung, die acht Kapitel, Nebenquests und Tipps – kostenlos im Browser, nach Lukas 10,25-37.

Unser Spiel „Der barmherzige Samariter“ erzählt das bekannte Gleichnis aus Lukas 10,25-37 noch einmal neu: nicht nur zum Nachlesen, sondern zum Selbererleben. Du gehst die staubige Straße von Jerusalem hinab nach Jericho, triffst Menschen am Wegrand und entscheidest an der entscheidenden Stelle selbst, ob du stehen bleibst oder weitergehst. Diese Anleitung zeigt dir die Steuerung, die acht Kapitel der Geschichte, die Nebenquests und ein paar Tipps für den Einstieg – natürlich ohne die eigentliche Entscheidung vorwegzunehmen.

Entstanden ist eine ruhige kleine Wüstenwelt in liebevoller Pixel-Art: ein belebter Markt in Jerusalem, eine karge Straße mit Fels und Geröll, eine Herberge am Ziel und eine Nachtszene mit Räubern am Wegrand. Dazu kommen acht Kapitel, vier Begegnungen mit Menschen am Weg, sechs versteckte Schriftrollen mit echten Bibelversen, elf stille Erinnerungen zum Sammeln und insgesamt achtzehn kleine Entdeckungen für alle, die genau hinschauen – Tiere, Lichtspiele und kleine Details der Wüste, die man leicht übersieht.

„Der barmherzige Samariter“ ist eines von mehreren kostenlosen Browserspielen, die wir rund um unsere Bibel-App gebaut haben, neben Bibel-Rätsel, PROJECT 153 und THE 12. Anders als die anderen drei erzählt es keine eigene, freie Geschichte, sondern bleibt bewusst nah am biblischen Text selbst: Die Spur, der du folgst, ist die Spur aus Lukas 10.

Das Spiel läuft direkt im Browser, ganz ohne Installation, auf Deutsch und Englisch, kostenlos und ohne Werbung. Es erkennt die Sprache deines Browsers automatisch oder lässt sich über die jeweilige Länder-Adresse direkt in der gewünschten Sprache öffnen. Ein vollständiger Durchlauf dauert etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten – je nachdem, wie viele der Begegnungen und Entdeckungen am Weg du mitnimmst.

Dabei geht es nicht um Highscores oder Zeitdruck. Das Spiel will das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erfahrbar machen, nicht es in ein Wettbewerbsformat pressen: Es gibt keine Punkte, keine Fehlerzähler und keine falschen Antworten, die dich zurückwerfen – nur eine Geschichte, durch die du dich bewegst, und eine Reihe kleiner, stiller Belohnungen für alle, die genau hinschauen.

Der Ladebildschirm von „Der barmherzige Samariter“ mit der Bibelstelle Lukas 10,25-37.
Der Ladebildschirm von „Der barmherzige Samariter“ mit der Bibelstelle Lukas 10,25-37.

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Bedienung: Tastatur und Touch

Das Spiel erkennt automatisch, ob du am Computer oder auf dem Handy spielst, und zeigt dir die passende Steuerung an. Oben im Bild siehst du außerdem immer dein aktuelles Ziel als kurzen Hinweistext, sodass du jederzeit weißt, wohin die Reise als Nächstes geht.

Am Computer steuerst du mit der Tastatur:

  • Bewegen: Pfeiltasten oder WASD
  • Ansprechen, untersuchen, aufheben: Taste E
  • Inventar öffnen: Taste I
  • Tagebuch öffnen: Taste J
  • Menü: Taste Esc
  • Ton an/aus: Taste M
  • Steuerungsleiste ein-/ausblenden: Taste H

Am Handy oder Tablet spielst du nur mit dem Finger: Halte den Finger auf die Spielwelt oder tippe eine Stelle an, um dorthin zu laufen. Tippe eine Person oder einen Gegenstand an, um mit ihr zu sprechen oder sie zu untersuchen. Im Gespräch tippst du auf das Textfeld, um weiterzublättern, und auf eine Antwort, um sie auszuwählen. Tagebuch, Inventar und Menü erreichst du über die Knöpfe oben rechts, zum Blättern in Listen ziehst du den Finger darüber. Je nach Bildschirmformat zeigt dir das Spiel zusätzlich ein Steuerkreuz unten links und einen Aktionsknopf unten rechts, mit dem du mit Personen und Gegenständen in Reichweite interagierst.

Bist du dir einmal unsicher, was zu tun ist: Bleibst du zu lange stehen, blendet das Spiel nach kurzer Zeit von selbst einen Hinweis auf dein aktuelles Ziel und die Richtung ein. Du musst also nie lange suchen.

Im Einstellungsmenü lässt sich außerdem einiges an die eigenen Bedürfnisse anpassen: eigene Lautstärke für Musik und Effekte, eine große Schrift für Dialoge und Texte sowie eine Option für weniger Animation, falls dir die wandernden Figuren und Effekte zu unruhig sind. Spielst du das Spiel ein zweites Mal oder kennst du eine Szene schon, lässt sich jeder Dialog außerdem über einen kleinen „Überspringen“-Knopf zügig weiterblättern.

Erste Schritte: Aufbruch in Jerusalem

Das Spiel beginnt nicht auf der Landstraße, sondern mitten auf dem belebten Markt von Jerusalem: Passanten gehen vorbei, ein Kind spielt am Brunnen, dein Esel steht schon beladen bereit, und das Stadttor liegt in Sichtweite. Dort triffst du Eli, der dir den Auftrag gibt, der die ganze Geschichte in Gang setzt: die Reise nach Jericho.

Bevor es losgeht, packst du den Esel: Du hast drei Plätze für fünf mögliche Dinge – Öl zum Salben der Wunden, Wein zum Reinigen, ein Verbandstuch zum Verbinden, Wasser gegen den Durst und eine Münze zum Teilen oder Tauschen unterwegs. Das Reisegeld für die Herberge ist bereits eingepackt und muss nicht extra mitgenommen werden. Was du auswählst, wirkt sich später spürbar aus: Ohne Verbandsmaterial wird die Erste Hilfe am Verwundeten in Kapitel 5 schwerer, und ohne Wasser macht dir die Hitze auf dem langen Weg durch die Wüste mehr zu schaffen.

Sobald du bereit bist, öffnet sich das Stadttor, der Wächter tritt zur Seite, und die Reise nach Jericho beginnt. Von hier an führt dich die Straße Kapitel für Kapitel tiefer in die Geschichte des Gleichnisses hinein.

Story-Überblick: Acht Kapitel auf der Straße nach Jericho

Die Geschichte ist in acht Kapitel gegliedert, die sich eng an den biblischen Text aus Lukas 10 halten – in der Lutherbibel beginnt er mit den Worten: „Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.“ Hier ein Überblick über die acht Kapitel, ohne jede Überraschung zu verraten:

Kapitel 1 – Aufbruch

Auf dem Markt von Jerusalem bekommst du von Eli den Auftrag, nach Jericho zu reisen. Du packst den Esel mit bis zu drei Dingen und verlässt die Stadt durch das Tor, das sich eigens für deinen Aufbruch öffnet.

Kapitel 2 – Der Abstieg

Die Straße führt von Jerusalem steil hinab Richtung Jericho, vorbei an Fels und Geröll, durch Hitze und Staub. Hitze und Durst werden zu ständigen Begleitern: Wer unterwegs kein Wasser mehr hat, erfrischt sich besser an einem der drei Brunnen entlang des Weges, bevor die Erschöpfung zu groß wird. Unterwegs begegnest du auch den ersten der vier Menschen mit kleinen Anliegen, die weiter unten in dieser Anleitung beschrieben sind.

Kapitel 3 – Die Spur

Von der Hauptstraße ab führt eine Spur aus Blut und verstreuten Dingen tiefer in eine abgelegene Schlucht hinein. Genau hier beginnt die eigentliche Erzählung des Gleichnisses: der Ort, an dem der Überfall auf den Reisenden geschehen ist, von dem Lukas 10 berichtet. Die Stimmung kippt hier merklich – aus der belebten Straße wird ein stiller, abgeschiedener Ort.

Kapitel 4 – Die Vorübergehenden

Erst zieht ein Priester vorbei, dann ein Levit – beide sehen den verwundeten Mann am Straßenrand liegen und gehen weiter, genau wie es die Bibel erzählt: „Es begab sich aber ungefähr, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber.“ Du selbst bist der Dritte, der an ihm vorbeikommt – und anders als die beiden hältst du an.

Kapitel 5 – Erste Hilfe

Du kannst den Mann zunächst untersuchen oder ansprechen – oder dich gleich entscheiden, zu helfen oder weiterzugehen. Entscheidest du dich zu helfen, versorgst du seine Wunden mit dem, was du eingepackt hast: Öl, Wein und Verbandstuch legst du einfach per Antippen an, ganz ohne Zeitdruck, Treffer-Balken oder Wertung am Ende.

Kapitel 6 – Der Nachtweg

Du hebst den Verwundeten auf dein Tier und führst es in der einbrechenden Dunkelheit weiter in Richtung Jericho, vorbei an den Räubern, die am Wegrand lauern. Wirst du entdeckt, ruft dir einer von ihnen ein „He, du da! Bleib stehen!“ zu, und du weichst besser zurück, als dich und den Verwundeten in Gefahr zu bringen – die Geschichte lässt dir hier bewusst die vorsichtigere Wahl.

Kapitel 7 – Die Herberge

Endlich erreichst du die Herberge am Rand von Jericho. Der Wirt nimmt euch auf, bringt den Verwundeten ins Bett, und du bleibst die Nacht über bei ihm, bis der Verwundete dir noch im Halbschlaf dankt. Am nächsten Morgen zahlst du dem Wirt zwei Groschen für die weitere Pflege – genau wie es im biblischen Text steht, mit dem Versprechen, bei der Rückkehr für alle weiteren Kosten aufzukommen.

Kapitel 8 – Die Frage

Im Epilog stellt Jesus selbst die berühmte Frage an einen Schriftgelehrten: Wer von den dreien – Priester, Levit oder Samariter – war der Nächste des Überfallenen? Du beantwortest sie stellvertretend, und bei der richtigen Antwort hörst du den bekannten Schlusssatz des Gleichnisses: „So gehe hin und tue desgleichen!“

Der Samariter versorgt die Wunden des Verwundeten – eine Szene aus dem Spiel nach Lukas 10,34.
Der Samariter versorgt die Wunden des Verwundeten – eine Szene aus dem Spiel nach Lukas 10,34.

Nebenquests, Schriftrollen und die Wüstenwelt

Neben der Haupthandlung triffst du auf der Straße vier weitere Menschen mit kleinen Anliegen, die insgesamt als „Begegnungen am Weg“ gezählt werden: einen durstigen Pilger, der um etwas von deinem Wasser bittet, ein Kind, dessen Esel sich hinter den Felsen verlaufen hat, einen alten Mann am Brunnen, dem ein schwerer Wasserkrug zur Last wird, und einen Händler, dessen Wagenrad zerbrochen ist und der in der hereinbrechenden Nacht auf Hilfe hofft. Jede Begegnung lässt sich auf unterschiedliche Weise lösen, und wer hilft, bekommt meist eine kleine Gegengabe.

Teilst du dem Pilger dein Wasser, dankt er dir mit dem Wunsch, dass dir ebenfalls jemand beisteht; gehst du weiter, entlässt er dich trotzdem mit einem freundlichen „Geh mit Gott“. Findest du den Esel des Kindes zwischen den Felsen und bringst ihn zurück, drückt dir das Kind zum Dank etwas in die Hand, das zu Hause herumlag. Hilfst du dem alten Mann, den Krug aus dem Brunnen zu ziehen, schenkt er dir eine Schriftrolle, die seinem Vater gehörte. Und gibst du dem Händler ein Verbandstuch oder eine Münze für sein gebrochenes Rad, bekommst du ebenfalls eine Schriftrolle aus seiner Ladung. Keine dieser Begegnungen ist verpflichtend, aber jede macht die Wüstenwelt ein kleines Stück lebendiger.

Über den Weg verstreut liegen außerdem sechs Schriftrollen, kleine Fundstücke mit eigenen, echten Bibelversen – unter anderem 3. Mose 19,18 („Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst“), Matthäus 25,35 („Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränket“) und Micha 6,8. Sie sind, wie die Begegnungen am Weg, eine spielerische Ergänzung und stehen nicht selbst im Gleichnis, passen aber thematisch genau zur Geschichte von Barmherzigkeit und Nächstenliebe.

Neben den vier offiziellen Begegnungen gibt es am Wegrand noch eine ganz leise, leicht zu übersehende Szene: Irgendwo zwischen Markt und Herberge triffst du einen Hirten, der ein Lamm vermisst. Findest du es und bringst es zurück, hat das mit der Haupthandlung nichts zu tun – es ist einfach eine kleine, in sich geschlossene Geste der Fürsorge, die gut in die ruhige Stimmung der Wüstenwelt passt.

Wer besonders aufmerksam unterwegs ist, kann zusätzlich elf stille Erinnerungen sammeln – kleine Abzeichen ganz ohne Punktewertung, nur als Nachweis, dass man etwas Bestimmtes getan oder gefunden hat. Dazu zählen etwa der „Brunnenfinder“ für alle drei Brunnen, der „Schriftgelehrte“ für alle sechs Schriftrollen, der „Eselfreund“ für die Hilfe beim Kind und der „Hirtenfreund“ für das zurückgebrachte Lamm. Für die achtzehn kleinen Entdeckungen entlang der Straße gibt es eigene Erinnerungen für zwölf, für alle achtzehn und sogar für einen Blick in den Sternenhimmel bei Nacht.

Die ganze Wüstenwelt – Markt, Straße, Schlucht, Nachtweg und Herberge – ist eine Eigenproduktion in Pixel-Art, die eigens für dieses Spiel entstanden ist, inklusive der Figuren von Samariter, Priester, Levit, Verwundetem und Wirt. Auch die Musik und die Toneffekte wie Klick-, Schritt- und Auswahlgeräusche wurden eigens dafür komponiert und erzeugt. Dein Esel begleitet dich dabei als treuer Gefährte durch die gesamte Reise, von der Straße bis zur Herberge.

Spielstand, Tagebuch und Rückkehr ins Spiel

Du musst „Der barmherzige Samariter“ nicht an einem Stück durchspielen. Über das Pausemenü kannst du jederzeit manuell speichern, und am Ende jedes Kapitels bietet dir das Spiel ohnehin an, den Fortschritt zu sichern. Dafür stehen dir drei getrennte Spielstände zur Verfügung, die du einzeln überschreiben oder löschen kannst – praktisch, wenn du zum Beispiel einmal für dich und einmal gemeinsam mit der Familie spielen möchtest.

Kehrst du nach einer Pause zum Spiel zurück, begrüßt dich ein kurzer „Willkommen zurück“-Bildschirm: Er zeigt dir, in welchem der acht Kapitel du dich befindest und was als Nächstes von dir erwartet wird, damit du nicht erst wieder ins Geschehen hineinfinden musst. Über das Menü lässt sich außerdem jederzeit ein Tagebuch mit dem Titel „Geschichte bisher“ öffnen, das deine Reise in kurzen, eigenen Sätzen zusammenfasst – etwa: „Du bist einer Spur aus Blut und verstreuten Dingen in die Schlucht gefolgt“ oder „Du hast den Esel durch die Nacht geführt, vorbei an den Räubern.“ So lässt sich die Geschichte jederzeit in kleinen Etappen spielen, ohne den Überblick zu verlieren.

Tipps & Tricks

  • Packe mindestens ein Stück Verbandsmaterial ein (Öl, Wein oder Verbandstuch) – ohne wird Kapitel 5 schwerer.
  • Trinke an jedem Brunnen, den du findest, auch wenn dein Wasserstand noch nicht leer ist – es gibt drei davon entlang der Straße, und alle drei zu kennen lohnt sich für die Erinnerung „Brunnenfinder“.
  • Geht dir unterwegs das Wasser aus, bringt dich ein Karawanenführer zurück zum letzten Brunnen – das kostet aber Zeit und Kraft, plane also lieber voraus, statt darauf zu vertrauen.
  • Im Nachtweg (Kapitel 6) lohnt es sich, den Räubern auszuweichen statt sie zu riskieren: Wirst du entdeckt, geht es für dich und den Verwundeten ein Stück zurück.
  • Entlang der Straße liegen kleine Fundstücke wie eine Adlerfeder, eine Wüstenblume oder ein Silbergroschen – sie lassen sich beim Händler und beim Kind gegen nützliche Dinge eintauschen.
  • Hilf allen vier Begegnungen am Weg, wenn du die passenden Mittel dabeihast – jede Hilfe bringt dir eine der sechs Schriftrollen und rundet am Ende das Bild deiner Reise ab.
  • Wer alle achtzehn kleinen Entdeckungen am Weg findet, wird mit einer eigenen stillen Erinnerung belohnt – es gibt dafür keine Punkte, nur den Fund selbst, also lass dir ruhig Zeit beim Erkunden.
  • Falls du beim ersten Durchlauf einfach weitergehst, ohne zu helfen: Das Spiel lässt dich jederzeit zur Entscheidung zurückkehren oder noch einmal von vorn beginnen.
  • Hast du ein Kapitel bereits abgeschlossen, kannst du es über die Kapitelwahl im Menü erneut aufrufen – praktisch, wenn du eine Begegnung oder Schriftrolle beim ersten Mal übersehen hast.
Der durstige Pilger am Wegrand bittet um Wasser – eine der vier Begegnungen im Spiel.
Der durstige Pilger am Wegrand bittet um Wasser – eine der vier Begegnungen im Spiel.

Häufige Fragen

Ist das Spiel kostenlos?

Ja. „Der barmherzige Samariter“ ist komplett kostenlos, läuft direkt im Browser und braucht keine Installation.

Brauche ich einen Account?

Nein. Du brauchst kein Konto und keine Anmeldung. Dein Spielstand wird automatisch auf deinem Gerät gespeichert, solange du denselben Browser verwendest.

Welche Bibelstelle liegt dem Spiel zugrunde?

Das Spiel folgt dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus Lukas 10,25-37 nach der Lutherbibel, Textstand 1912. Die Begegnungen am Weg und die Schriftrollen sind spielerische Ergänzungen und gehören nicht zum biblischen Text selbst.

Wie lange dauert ein Durchlauf?

Ein vollständiger Durchlauf dauert etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten, je nachdem, wie viele Begegnungen und Entdeckungen du unterwegs mitnimmst.

Was passiert, wenn ich am Verwundeten einfach vorbeigehe?

Du kannst das Spiel auch so durchspielen, wie es Priester und Levit tun – das Spiel zeigt dir dann, wie es sich anfühlt, weiterzugehen, und bietet dir an, zur Entscheidung zurückzukehren oder noch einmal neu zu beginnen.

Kann ich meinen Fortschritt verlieren?

Nur, wenn du einen Spielstand absichtlich überschreibst oder löschst. Du hast drei getrennte Spielstände, kannst jederzeit über das Pausemenü speichern, und beim Zurückkehren erinnert dich der „Willkommen zurück“-Bildschirm daran, wo du aufgehört hast.

Gibt es eine Punktewertung oder einen Highscore?

Nein. „Der barmherzige Samariter“ bewertet dich nicht, auch nicht bei der Ersten Hilfe in Kapitel 5. Die sechs Schriftrollen, die elf stillen Erinnerungen und die achtzehn Entdeckungen sind freiwillige kleine Ziele ohne Zeitdruck und ohne Punkte.

Ist das Spiel auch für Kinder geeignet?

Ja. Es gibt keine Gewaltdarstellung und kein Kampfsystem: Begegnet dir ein Räuber auf dem Nachtweg, weichst du einfach zurück, statt zu kämpfen. Die Geschichte ist ruhig erzählt und eignet sich gut, um das Gleichnis gemeinsam mit Kindern zu entdecken.

Brauche ich Vorwissen über die Bibel, um das Spiel zu verstehen?

Nein. Die wichtigsten Stellen aus Lukas 10 werden dir als kurze Erzähltexte eingeblendet, bevor du weiterspielst, sodass du der Geschichte auch ohne Vorwissen gut folgen kannst. Wer tiefer einsteigen möchte, findet das vollständige Lukasevangelium zum Lesen und teilweise Anhören auf dieser Website.

Kann ich das Spiel auch auf Englisch spielen?

Ja. Die englische Fassung „The Samaritan“ findest du direkt auf thebibleapp.one/games/samariter/, und das Spiel erkennt die Sprache auch automatisch über deinen Browser.

Zum Spiel: Der barmherzige Samariter

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